Grimma - Die Gastgeberstadt des 13. Treffens Sächsischer Schützenvereine am 03.08.2013 stellt sich vor

Das berühmte Rathaus mit dem markanten Renaissancegiebel.
Auf der Mulde schwimmt eine der letzten Flussschiffsmühlen Europas.

Grimma – Die Perle des Muldentales

Grimma lässt es im Jahr 2013 so richtig knallen. Denn die Stadt hat allen Grund zur Freude: Das Sächsische Schützenfest wird in diesem Jahr an der Mulde ausgetragen. Der Nerchauer Schützenverein 1882 e.V. und die Stadt Grimma sind gut gewappnet für das 13. Treffen der Sächsischen Schützenvereine vom 02. bis 04. August. Basierend auf einem großen Erfahrungsschatz und hoch motivierten Nerchauer Schützen steht ein hervorragendes Gelände mit allen logistischen Möglichkeiten zur Verfügung. Es wird ein Fest präsentiert, dass für lange Zeit im Gedächtnis bleibt.

Und nicht nur das, die Stadt an der Mulde zeigt sich wie gewohnt gastfreundlich. Die Landschaft des Sächsischen Burgenlandes, das kulturelle Angebot, die behaglichen Gasthäuser und Hotels sowie die Herzlichkeit der Menschen – es gibt viele gute Gründe, nach Grimma zu reisen und die Stadt zu entdecken. Wissen doch alteingesessene Sachsen, dass keine zwanzig Kilometer südöstlich von Leipzig ein kleines Paradies liegt: Grimma. Dort, wo die Mulde noch von lieblichen Höhenzügen umgeben ist und sich eine wunderschöne Tal-Aue geschaffen hat, ließen sich die Menschen schon immer gern nieder. Heute zieht es Wanderer, Radfahrer und Liebhaber des „schönen Lebens“ in die Region, die eine ähnlich hohe Dichte an Burgen, Herrenhäusern und Schlössern in Deutschland vorweisen kann.

Museen und Galerien, die stets mit neuen Ausstellungen aufwarten, Veranstaltungen wie die Mulde-Regatta, das Blütenfest, der Triathlon und traditionsreiche Stadtfeste machen Grimma zum verheißungsvollen Ziel in der Region. Darüber hinaus lockt Mitteldeutschlands schönste Altstadt ebenso wie die landschaftlichen Besonderheiten, die über idyllische Wasserwege mit der Muldenschifffahrt oder zu Land mit Kremser oder E-Bike erkundet werden können.

Befragt man die über 800-jährige Geschichte Grimmas, wird man Erstaunliches feststellen: Die Stadt ist Geburtsort von Albrecht dem Beherzten, Stammvater des sächsischen Königshauses. Der berühmte Leipziger Buchhändler Georg Joachim Göschen siedelte 1797 mit Druckerei, Verlagshaus und Sommerresidenz in „eine der schönsten Gegenden der Welt” und verlegte hier unter anderem Werke von Goethe und Schiller. In diesem Jahr feiert die Stadt Grimma 200 Jahre Zeitung in Grimma. Das erste „Grimmaische Wochenblatt“ brachte Georg Joachim Göschen am 2. Januar 1813 heraus. Auch Johann Gottfried Seume ließ sich als einer der bekanntesten Reiseschriftsteller des 18. Jahrhunderts in Grimma nieder. Vor 250 Jahren wurde er in Poserna (Lützen) geboren und verbrachte von 1797 bis 1801 vier wichtige Jahre in Grimma, dass er landschaftlich so reizvoll fand.

Ein ausgedehntes Rad- und Wanderwegenetz, flankiert von zahlreichen Sehenswürdigkeiten bietet für die Grimmaer und ihre Besucher die Möglichkeit zur aktiven Entspannung.
Hier glänzen prächtige Bauten aus zahlreichen Stilepochen.
Das Schloss Gattersburg.

Europäisches Kulturerbe: Grimma eine Stätte der Reformation

Berühmt ist die Klosteranlange Marienthron in Nimbschen durch die Nonne Katharina von Bora, die 1523 mit weiteren Nonnen nach Wittenberg floh und später Martin Luther heiratete. Durch Nimbschen und Grimma führt der sächsische Lutherweg. Dieser lädt ein die Wirkungsstätten Martin Luthers und anderer Reformatoren zu besuchen und macht den Prozess der Reformation in Sachsen erlebbar. Das Festival der Reformation findet vom 6. bis 8. September in Grimma statt. In Zusammenarbeit mit der Stadt Grimma, der Evangelischen Kirche und dem Europäischen Tourismusverbund „Stätten der Reformation“ e.V. ist es bereits das elfte Festival dieser Art, das nun im Rahmen der Lutherdekade den Weg ins Jahr 2017 ebnet, jenem Jahr, in dem die 500. Wiederkehr von Luthers Thesenanschlag (und damit der Beginn der Reformation) begangen wird. Im Jahr 2013 steht das Fest unter dem Motto „Reformation und Toleranz“. Die Stadt Grimma beabsichtigt, ein außergewöhnliches Wochenende zu präsentieren, ist doch gegenseitige Toleranz eines der wesentlichen Momente des friedlichen Miteinanders in der Gesellschaft. Auf dem Programm werden Ausstellungen, Konzerte, Führungen, ein Mittelaltermarkt, Vorträge, Gottesdienste sowie ein Ökumenischer Gottesdienst stehen. Im Foyer des Rathauses wird eine Wanderausstellung zu sehen sein, die eigens für das „Festival der Reformation“ aufgebaut wurde. Wesentlich wird sein, neben kirchlichen auch weltliche, neben traditionellen, auch moderne Aspekte in das Festival einfließen zu lassen – getreu dem Motto „Reformation und Toleranz“.

Festival der Reformation: Neben der Altstadt liegt das Hauptaugenmerk auf der Klosterruine.
Die Pöppelmannsche Steinbrücke vereint mehrere Fernradwege und ist zugleich Ausgangspunkt und Ziel für manch Ausflug zugleich.

Schönster Altstadtkern Mitteldeutschlands

Die jüngste Geschichte zeichnet das Städtchen an der Mulde in Mitteldeutschland als Stadt mit dem schönsten Altstadtkern aus – geschützt von der über 400 Meter langen, bestens erhaltenen Stadtmauer mit ihren zierlichen Mauerhäuschen und exklusivem Blick auf die Mulde mit ihrem romantischem Ufer. Hier glänzen prächtige Bauten aus zahlreichen Stilepochen, darunter das berühmte Rathaus mit dem markanten Renaissancegiebel. Streifzüge durch die Stadt machen bekannt mit alten Kirchen, wie der doppeltürmigen Frauenkirche und der ersten sächsischen Bettelordenskirche, der Klosterkirche. Auch das feudale Schloss, die mittelalterlichen Wohntürme, die ehemalige Landes- und Fürstenschule „St. Augustin” und die unterirdischen Gänge sind einen Besuch wert. Im Laufe der letzten Jahre entstand ein einzigartiges architektonisches Ensemble am Muldeufer: die Schloss-Terrasse. Sachsens aufwendigste Hochwasserschutzanlage soll die Einwohner vor ungezähmten Fluten schützen, ein Justizzentrum wurde im Schloss aus dem Erbe des feudalen Wettiner-Königssitzes fertiggestellt und seit August 2012 verbindet die berühmte Pöppelmannsche Steinbrücke beide Ufer der Mulde für Fußgänger und Radfahrer.

Aktivisten finden in diesen Teil des Sächsischen Burgenlandes hervorragende Bedingungen und abwechslungsreiche Routen. Die Pöppelmannsche Steinbrücke vereint mehrere Fernradwege und ist Ausgangspunkt und Ziel für manch Ausflug zugleich. Ab Herbst 2013 bietet Grimma einen Caravaning-Stellplatz in zentraler Lage. Sportinteressierte sind nicht nur auf den Rad- und Wanderwegen, sondern auch im Beachvolleyball Sachsen-Center Muldental, Mitteldeutschlands größter Strandsportarena, auf der Kartrennstrecke, Eissporthalle oder im Kinderparadies willkommen. Ein ausgedehntes Rad- und Wanderwegenetz, flankiert von zahlreichen Sehenswürdigkeiten bietet für die Grimmaer und ihre Besucher die Möglichkeit zur aktiven Entspannung. Erkunden Sie die Schönheiten dieser Region, die zu den eindrucksvollsten Flusslandschaften Sachsens gehört. Grimma als Zentrum des idyllischen Muldentalbahn-Radweges, Mulderadweg, Mulde-Elbe-Radweg und Parthe-Mulde Radweg.

Per Muldeschiff, Gierseilfähre oder über den „Weg der Steine” erreichen Sie von Grimma den zertifizierten Urlaubsort Höfgen. das „Dorf der Sinne” bietet eine beeindruckende Flora und Fauna sowie zahlreichen Erlebnismöglichkeiten. Auf der Mulde schwimmt eine der letzten Flussschiffsmühlen Europas und auch das Museum Wassermühle gibt interessante Einblicke in die Kulturgeschichte längst vergessener Technik.

Kulturbetrieb Grimma - Stadtinformation

Markt 3 | 04668 Grimma

Tel.: 03437/ 98 58 285

Fax: 03437/ 98 58 288

E-Mail: Stadtinformation@grimma.de

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