Regeln für die Durchführung von Wettkämpfen im Sommerbiathlon
Wettkampfregeln - Allgemeine Laufregeln
Der Geländelauf: Die Wettkämpfer starten einzeln und unabhängig voneinander entsprechend der vom Veranstalter festgelegten Reihenfolge. Die Startreihenfolge erfolgt nach Altersklassen geordnet. Die Wettkampfkleidung ist beliebig, jedoch empfehlen wir Ellenbogen und Knie zu bedecken. Spikes sind verboten. Die Strecke ist ein Rundkurs, der je nach Streckenlänge mehrfach durchlaufen werden muss. Die Schießübungen erfolgen zwischendurch. Streckenführung und Hinweise hängen am Wettkampftag aus. Für jeden Fehler hat der Wettkämpfer eine Handycaperunde von 100m zu laufen.
Geländestaffel: Entsprechend der AK erfolgt ein Massenstart. Überschreitet die Zahl der Starter die Zahl der Schießstände wird in Gruppen gestartet. Im Start/ Ziel- Bereich erfolgt der Wechsel mit Abschlag. Die Waffenart kann in einer Mannschaft unterschiedlich sein. Die Meldung zur Staffel erfolgt am Wettkampftag.
Allgemeine Schießbestimmungen Es können KK und LG Einzel- oder Mehrlader verwendet werden, soweit sie den Bestimmungen des DSB bzw. der IBO entsprechen. Zielvorrichtungen sind nicht erlaubt. Einzellader: Wird mit Einzellader geschossen erfolgt eine Zeitgutschrift von 20 sec. je Schießdurchgang.
Geländelauf: Gelaufen wird ohne Waffe. Die Waffe wird beim Einlauf in den Schießstand aus dem Waffenständer genommen und nach dem Schießen wieder dort abgestellt. Die Munition ist mitzubringen. Der Wettkämpfer hat 5 Schuss, die alle abgegeben werden müssen. Geländestaffel: Gelaufen wird ohne Waffe. Die Waffen liegen am Stand bzw. im Waffenständer (abhängig von den örtl. Gegebenheiten) und werden nach dem letzten Durchlauf des jeweiligen Läufers einem Betreuer gereicht. Bei der Schießübung stehen 8 Schuss zur Verfügung. Davon können die ersten 5 Schuss ins Magazin geladen werden. die verbleibenden 3 Schuss müssen bei Bedarf einzeln nachgeladen werden. Es ist so lange zu schießen, bis alle 5 Scheiben gefallen oder die 8 Schuss aufgebraucht sind, es müssen mind. 5 Schuss gezielt abgegeben werden. Klappscheiben- wie beim Geländelauf. Für jeden Fehlschuss wird eine Handycaperunde von 100m (Miniklasse u. Schüler 50m) gelaufen.
Disqualifikation: Ein Wettkämpfer bzw. eine Mannschaft wird disqualifiziert, wenn: - der Stand verlassen wird, ohne das Schloss der Waffe geöffnet zu haben - andere Wettkämpfer behindert werden - er die Strecke zum Zweck der Abkürzung verlässt - unerlaubte Hilfsmittel z.B. Schießhilfen (außer Schießriemen) benutzt werden - gegen die Sicherheitsbestimmungen auf dem Schießstand verstößt - mehr als die geforderte Zahl an Schüssen abgegeben werden, - auf gesperrten Wettkampfgelände trainiert wird - während des Wettkampfes unerlaubte Hilfe in Anspruch genommen wird, z.B. Hinweise zu Zielfehlern beim Schießen durch Vereinsmitglieder innerhalb des Schießstandes - der Wettkämpfer beim Schießen die falsche Anschlagsart gewählt wird.
Einspruch: Jeder Verein hat nach Bekanntgabe der vorläufigen Wettkampfergebnisse 15 Minuten Zeit in Einspruch zu gehen. Dafür hat er eine Gebühr von 25,00 € zu hinterlegen. Die Wettkampfleitung entscheidet dann über die Rechtmäßigkeit des Einspruches. Wird dem Einspruch statt gegeben, wird die Gebühr erstattet, wird dem Einspruch nicht stattgegeben, verfällt die Gebühr zugunsten des Veranstalters. Werden durch einen Einspruch höhere Kosten fällig, müssen diese von der in Einspruch gegangenen Mannschaft bei einem negativen Bescheid ebenfalls übernommen werden. Die Beweisführung für die entstandenen Kosten obliegt dem Veranstalter.
Versicherung und Haftung: Mit der Meldung bestätigt der Verein , dass die gemeldeten Sportler wettkampftauglich und über den Verein versichert sind und die erforderlichen Sondergenehmigungen/ Einverständniserklärungen der Erziehungsberechtigten vorliegen. Der Veranstalter haftet nicht für Unfälle und deren Folgen, Diebstahl und Sachschäden.
Siegerehrung: Die Ehrung der Platzierten erfolgt sofort nach Beendigung der Auswertung. Geehrt werden die Tagessieger im jeweiligen Lauf Sachsencup 2002.
Der Veranstalter behält sich Änderungen vor. "Sport frei" und "Gut Schuss"
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