Sächsische Sportschützen zu den Deutschen Meisterschaften 2003 in München


Anja Schumann und Tina Böhm (beide SSC Neiden) holten jeweils Silber in der Laufenden Scheibe.
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Achtungserfolg im Gewehr, Elke Frohberg (PSSG zu Dresden) holte Silber im KK- Liegendkampf der Damen- Altersklasse.
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Tim Hauffe (WTC Lauterbach) erkämpfte Silber bei den Trap- Junioren B.
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v. l. Christian Reitz (Löbau), Markus Clauß (Zwickau), Philip Wagenitz (Löbau), Matthias Putzmann (Löbau), Bjön Uhlig (Dresden) |
Von der „sbz“ und der „Bungalowfamilie“ (Ein DM- Tagebuch von Jens Herfurth)
Mittwoch, 20.08.2003 Wie jedes Jahr begann das Abenteuer Deutsche Meisterschaft für den Sächsischen Schützenbundes mit Anreise und Aufbau. Nach einer reibungslosen Anreise des „Geschäftsstellenkonvois“, bestehend aus der Versorgungsstation oder auch Wohnmobil genannt und dem Truppentransporter (gleichbedeutend mit einem Kleinbus der Familie Tränkner), begann der Aufbau des Sportler- und Gästeerholungsgebietes. Schon am Anfang musste festgestellt werden, dass der zur Verfügung stehende Platz wieder in der Münchener Hitze eingelaufen sein musste. In solchen Situationen muss man sich fragen, ob die Prioritäten hier auf dem Platz richtig verteilt sind. Der DSB als Ausrichter bzw. der Bayerische Sportschützenbund als Hausherr sollten überlegen, wie die Platzverhältnisse gerade gerückt werden und wie man Prioritäten zwischen den nicht wenig zahlenden Landesverbänden und dem kostenlosen Platzangebot der Privatpersonen setzt. Aber wir ließen uns nicht unterkriegen und stellten das Wohnmobil, den Pavillon, die Absperrungen und alles andere in Rekordzeit und unter optimaler Platzausnutzung auf. Nach diesen gelungenen Aktionen wurden auch noch mal die Schießhallen und –stände besichtet und festgestellt, das alles noch am gleichen Platz steht. Da kann es also morgen losgehen. Zufrieden mit dem Erreichten dieses Tages bekam der Truppentransporter noch einmal einen Auftrag, die Fahrt in den wohlverdienten Feierabend an unsere mehrfach erprobte und bewährte Schlafgelegenheit, dem Stern Hotel Soller in Ismaning.
Donnerstag, 21.08.2003 Heute begannen die ersten Trainingseinheiten der Schützen des olympischen Programms und alle Beteiligten konnten sich die ersten Eindrücke über ihre momentane Verfassung und über die ihrer Konkurrenten holen. Vor und nach diesen Einheiten wurde schon die „Grüne Oase“ des SSB Anlaufstelle Nr. 1. Damit erwies sich die Platzwahl wieder mal als äußert geeignet. Denn während ein Großteil der anderen Landesfachverbänden in der Sonne gebraten wurden, konnten sich die sächsischen Schützen im kühlen Schatten zurücklehnen und ihre Seele in der „sbz“ (Sächsisch Besetzte Zone) baumeln lassen, bevor sie sich wieder dem Stress der Deutschen Meisterschaft stellen mussten. Durch die gute logistische Vorplanungen konnten auch in der Sportlerversorgung die gewohnten Leistungen sichergestellt werden, was gern und gut von den sächsischen Sportlern angenommen wurde. Aber selbst am ersten Tag verirrten sich schon andere Besucher in unser Erholungsgebiet. Und so kamen wir am ersten eigentlichen Meisterschaftstag teilweise schon Schwung, was sich auch auf unsere elektrischen Geräte übertrug und sie ab und zu z.B. mit dem Kühlen der Getränke nicht hinterherkamen. Aber auch das ging vorüber und sollte für die nächsten Tage die Feuertaufe darstellen.
Freitag, 22.08.2003 Der erste Wettkampftag des olympischen Wochenendes stand heute auf dem Programm und das gleich für 28 sächsische Schützen. Das bedeutete für unsere „grüne Oase“ teilweise Dauerbelagerungszustand und dementsprechende gedrängte Verhältnisse. Trotz einer Menge an Sitzplätzen waren manchmal einige Schützen und Gäste gezwungen, Snack und Getränke im Stehen einzunehmen. Den besten Platz in solchen Situationen hatte Geschäftsstellenhund Bobby, der sich unters Wohnmobil verkroch, wo es kühl und schattig war. Aber auch andere Effekte hatte die Gästebetreuung, so konnten die sächsischen Schützen gleich am ersten Wettkampftag 4 Medaillen (1x Gold und 3 x Silber) bejubeln. Hervorzuheben ist vor allem an dieser Stelle Christian Reitz von der PSG zu Löbau, welcher an allen Medaillen zumindest beteiligt war und 2 davon (1 x Gold und 1 x Silber) alleine sicherte. Das wurde natürlich im sächsischen Erholungszentrum ausgiebig bejubelt.
Samstag, 23.08.2003 Heute stand der „sbz“ der nächste heiße Tag bevor. Während es in anderen Teilen Deutschland regnete, strahlte hier in München die Sonne den ganzen Tag vom Himmel herunter. Dies machte natürlich unsere schattige Ecke noch beliebter und ließ durch den regen Zustrom an Gästen unsere Geräte heiß laufen. Aber durch kleinere Stromausfälle bekamen sie ab und zu Gelegenheit sich abzukühlen und wir damit auch. Das Ganze tat dem aber kein Abbruch, das auch wieder die üblichen Verdächtigen von gestern Medaillen mit nach Hause nehmen konnten (1 x Silber und 1 x Bronze). Hervorzuheben ist hierbei vor allem die hervorragende Zusammenarbeit der PSG zu Löbau, des 1. Zwickauer SV und der PSSG zu Dresden, ohne die diese Erfolge nicht möglich gewesen wären. Und so war die Freude darüber so groß, das kurzerhand die „grüne Oase“ in ein Fotostudio umgewandelt wurde und die Medaillengewinner der letzten beiden Tage mit ihren Medaillen über denn Platz flanierten und sich für die selbsternannten Starfotographen in Pose stellten. So endete dieser Samstag im Blitzlichtgewitter der riesigen Anzahl von Fotographen (eigentlich waren es nur 3, aber es schienen einige mehr zu sein- nach der Hektik, welche sie verbreiteten.).
Sonntag, 24.08.2003 Sonne, Sonne, Sonne. So könnte man wieder einmal die Temperaturzustände auf der Olympiaschiessanlage von `72 zusammenfassen. Aber die Schützen ließen sich davon nicht beeindrucken und legten wieder richtig gute Ergebnisse vor, welche teilweise Grundlagen für Erfolge am nächsten Tag sein könnten. So schossen die Skeet- Schützen aus Großdobritz hervorragende Serien und sicherten sich schon fast heute die Medaillen. So langen sie in der Mannschaftswertung Herren-Altersklasse nach 3 Serien schon mit 20 Scheiben vorn. Und wie jeden Tag entpuppte sich unsere „grüne Oase“ als Sammel- und Treffpunkt für die sächsischen Schützen. Hier wurde gegessen und getrunken, gefachsimpelt und Ergebnisse ausgetauscht oder einfach entspannt.
Montag, 25.08.2003 Mit großen Erwartungen fuhren wir heute auf die Schiessanlage. Nach den gestrigen Leistungen (Vorrangig im Skeet) konnte man davon ausgehen, das einige Athleten heute Medaillen erkämpfen würden. Und die Erwartungen wurden erfüllt: 7 Medaillen am Tag- so gab es 2 x Gold und 1 x Bronze in der Herren-Altersklasse Skeet, die damit ihr hervorragendes Vorjahresergebnis noch verbessern konnten, 1 x Silber in der Skeet-Schützenklasse für Axel Wegner (alle SJSV Großdobritz) und 2 x Silber für den SSC Neiden in zwei Lfd. Scheibe Disziplinen. Aber auch „Plattschüsse“ brachte der Finalwettkampf in der Schützenklasse Skeet hervor. So musste ein Mitglied der Standjury unbedingt während ein Schütze vor ihm im Anschlag stand, die Lautstärke seines Handyklingeltons testen. In aller Seelenruhe stand er auf und lief gemütlich mit dem klingelndem Handy von dem Finalstand. Und das obwohl überall auf den Stände auf das Handyverbot hingewiesen wird. Auch falls dieser Mensch des Lesens nicht mächtig gewesen sein sollte, hätte ihm auch ein gesunder Menschenverstand sagen müssen, wie er sich zu verhalten gehabt hätte. So sehen echte Vorbilder aus. Den Überraschungscoup des Tages landete allerdings Elke Frohberg von der PSSG zu Dresden im KK-Liegendkampf in der Damen-Altersklasse. Sie kam unerwartet auf einen sehr guten 2. Platz und erkämpfte sich damit Silber. Damit war der Medaillensegen perfekt, auch wenn er vorrangig „nur“ unter dem Silbernen Stern stand. Am Ende des Tages belegte der kleine Sächsische Schützenbund überraschenderweise einen guten 8.Platz in der Gesamtmedaillenwertung. Ende des Tages wurde die Erfolge natürlich von den Schützen, ihren Betreuern und der Bungalowfamilie (so wurden die Geschäftsstellenmitarbeiter von Anja Schumann aus Neiden bezeichnet) gefeiert. Dienstag, 26.08.2003 Nach den gestrigen Erfolgen machten die sächsischen Schützen am DM- Dienstag zumindest medaillentechnisch einen Ruhetag. Es waren zwar gute Ergebnisse dabei, aber es reichte leider nicht zu einer Medaille. So schossen zum Beispiel Juniorenklasse B KK 3-Stellung Steffen Ehrhardt (SV Roßwein) 559 Ringe und Johannes Reschke (SGi Deutschenbora) 557 Ringe und platzierten sich damit im guten Mittelfeld. Dies tat der Stimmung keinen Abbruch und so trafen sich, wie eigentlich jeden Tag, die Schützen, ihre Begleiter und andere Gäste im Sachsenterritorium um ihre eigenen Auswertungen der vorangegangenen Wettkämpfe zu diskutieren. Aber auch Prognosen für die nächsten Tage wurde getroffen.
Mittwoch, 27.08.2003 Der heutige Tag stand unter keinem guten Stern. Früh am Morgen machte die Meldung, dass der langjährige DSB-Bundesgeschäftsführer Peter Michel vergangene Nacht verstorben ist, die Runde. So bekam der bisher sorgenfreie Ablauf der Deutschen Meisterschaft einen traurigen Beigeschmack. Wir möchten hiermit nochmals unser herzliches Beileid allen Angehörigen, Kollegen und Freunden bekunden. Diese Stimmung übertrug sich natürlich auch auf die Schützenstände. So wurde jede Medaille, von denen wir leider auch heute keine zu Gesicht bekamen, stiller und ruhiger gefeiert. Und auch im Camp Sachsen wurde über dieses Thema gesprochen. Die sächsischen Schützen brachten heute wieder gute Leistungen nach Hause, so z.B. Elke Frohberg (PSSG zu Dresden), die mit 532 Ringen beim KK 3-Stellungskampf in der Damenaltersklasse den Landesrekord nur um 1 Ring verfehlte.
Donnerstag, 28.08.2003 Trotz das die Stimmung heute wieder stieg, warf der vergangene Tag noch seine Schatten über Olympiaschießanlage von München. Die Schützen ließen sich allerdings nicht beirren und gingen voll motiviert in Rennen. So verriet zum Beispiel Manfred Simon von der PSG zu Löbau 1,5 h vor dem zweiten Durchgang in der KK-Sportpistole Herren-Altersklasse das er „heute schießverrückt sein und deshalb jetzt schon auf den Stand gehen würde!“ Ebenso hatte er sich mit seinem Mitstreiter Herbert Kaden eine Wettkampfstrategie einfallen lassen... „und der Herbert will in Badehose schießen, um die Gegner zu verwirren!“. Leider ließ sich das Ganze nicht in die Tat umsetzen und ihre Gegner blieben bei Sinnen. Damit langte es nicht zur Medaille. Eine Silbermedaille erkämpfte sich allerdings Tim Hauffe vom WTC Lauterbach in der Disziplin Wurfscheibe Trap Juniorenklasse B. Er musste sich nur im Stechen um den ersten Platz dem Bayern Michael Goldbrunner geschlagen geben. Der silberne Stern blinkte also wieder über Sachsen auf. Am späten Nachmittag fand auch noch der RWS- Shooty- Cup- Endkampf statt. Sachsen wurde durch eine Mannschaft des PSV- Leipzig repräsentiert. Sie ergatterten als 8-Plazierte einen der begehrten Finalplätze und erreichten mit dem zugelosten Schützen Bernhard Oswald noch einen sehr guten 6.Platz. Damit rundeten sie einen guten Tag für die sächsischen Schützen ab.
Freitag, 29.08.2003 Heute begann unser Jugendtag. 28 von 31 sächsischen Schützen starteten in der Schüler-, Jugend- und Juniorenklasse. Einige von ihnen trugen berechtigte Hoffnungen auf Medaillen... und 5 davon wurden heute zur Realität. So wurde das Medaillenkonto des SSB noch um 1 x Gold (Luftpistole Jugendklasse) durch die Mannschaft des Zwickauer SV, um 1 x Silber (Luftpistole Schülerklasse) durch die Mannschaft der PSG zu Löbau und um 3 x Bronze aufgestockt. Die Bronzemedaillen wurden durch Wilma Dreier (in der Jugendklasse von der PSSG zu Dresden in der Disziplin mehrschüssige LP), Josephine Gerstmann (in der Juniorenklasse B von der SG Brandis ebenfalls bei mehrschüssige LP) und mal wieder von dem nunmehr erfolgreichsten sächsischen Schützen dieser Deutschen Meisterschaft Christian Reitz auch bei mehrschüssigen LP erkämpft. Er setzte sich im Stechen um den 3. Platz gegen seinen Mannschaftskollegen Philipp Wagenitz durch. Josephine Gerstmann holte sich mit 42 Treffern so ganz nebenbei auch noch einen neuen Landesrekord. Ganz knapp schrammte Christopher Priese in der Schülerklasse Luftpistole an einer Medaille vorbei. Er belegte einen 4.Platz, Ringgleich mit dem 2. und 3. Platz. Bis zum letzten Schuss war diese Wertung offen, der letzte LP- Schüler schoss ebenfalls 179 Ringe bei letzterer besserer Serie und ... große Enttäuschung bei Christopher, den Weidenhainern und „ganz Sachsen“. Trotz dieser Medaillen und der übrigen sehr guten Leistungen der sächsischen Schützen hatte es Petrus mit uns heute nicht mehr gut gemeint, öffnete alle Schleusen und ließ es den ganzen Tag regnen. Aber ein Blick auf die erreichten Ergebnisse langte, um die Mienen wieder aufzuheitern.
Samstag, 30.08.2003 Der Betrieb in der sbz ging heute auf die Zielgerade. So waren nur noch wenige Schützen und Gäste in unserer „grünen Oase“. Aber der Wettergott zeigte sich etwas gnädiger als gestern und ließ uns nur noch gelegentlich an seiner Regenshow teilhaben, so dass man wenigstens trocken einen Kaffee trinken konnten. Das die sächsischen Starter nicht im Regen standen, zeigten die guten Ergebnisse. So erkämpfte z.B. Christoph Ritter (PSV Leipzig) einen sehr guten 5. Platz im Luftgewehr 3-Stellungskampf Schülerklasse.
Sonntag, 31.08 2003 Ring frei zur letzten Runde. Heute gingen die letzten 3 Starter des SSB an den Start. Und spannend blieb es bis zur letzten Sekunde. Im letzten Wettkampf, in dem sächsische Schützen starteten, gelang es Christoph Ritter in der Schülerklasse Luftgewehr die sehr gute Leistung vom Vortag noch zu toppen und eine Bronzemedaille zu sichern und somit die 20. Medaille während dieser Deutschen Meisterschaft nach Sachsen zu holen. Gleichzeitig erhöhte er mit seinem Ergebnis den Landesrekord auf 192 Ringe. So endet eine erfolgreiche DM für die sächsischen Schützen. Aber damit geben wir uns nicht zufrieden und kommen auf alle Fälle nächstes Jahr wieder auf die Olympia-Schießanlage nach München, um wieder den Rest der Nation unser Können zu beweisen. Und es schien auch als sei Petrus, wie schon die letzten beiden Tage traurig, das die Deutschen Meisterschaften nun endeten. Er ließ es wie aus Kübeln schütten- Zelt naß, Pavillon naß, einpacken bei Dauerregen- jeder Camper wird wird’s verstehen.
Montag, 01.09.2003 Die Heimat ruft- der „Geschäftsstellenkonvoi“ brach seine Zelte in München ab. Der Aufbruch wurde mit einem weinenden und einem lachendem Auge gesehen. So war es eine schöne und erfolgreiche Zeit in München, andererseits war das Heimweh doch schon etwas fortgeschritten und wir freuten uns wieder nach Hause zurück zu kommen. Ahoi München, Hallo Leipzig! Wir sehen uns nächstes Jahr wieder! Kampfziel 2003- 20 Medaillen und mehr!


Großdobritz erschien in "olympiaverdächtiger" Einheitsbekleidung.
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Fachsimpelei von Meistern, Wolgang Klaus (l.) gewann die Skeet- Alterklasse, Axel Wegner (m.) holte Silber bei den Schützen (r. Dagobert Wallach, Jury)
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Die Mannen des SJSV gewannen die Skeet- Altersklassen- Mannschaft und holten im Einzel Gold (W. Klaus) und Bronze (K. Reschke).
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Zeiss Cup 2003
Am 26.08.2003 fand um 16.30 Uhr im Rahmen der Deutschen Meisterschaften ein neuer Wettbewerb statt. Jeder konnte teilnehmen, der mit einem KK- Gewehr und zusätzlich mit einem Zeiss Zielfernrohr ausgerüstet war. In der Olympiaschießanlage München Hochbrück herrschte großer Andrang, so dass zwei Durchgänge durchgeführt werden mussten. Mit 159 Schützen wurde das Turnier sehr gut angenommen und jeder wollte mit seinen 20 Schuss das best möglichste Ergebnis heraus holen. Als Sonderpreis gab es einen neuen Opel Speedster, der beim Erreichen eines Nullteilers seinen Besitzer wechseln konnte. Während des Wettkampfes konnte man lautes Jubeln und Klatschen der mitgebrachten Fans erleben. Amüsant war es auch anzusehen, wie ein Gewehrschütze neben einem Schützen der laufenden Scheibe schoss. Zwei völlig verschiedene Bewegungen, doch alle hatten das gleiche Ziel „Gewinnen“. Schließlich konnte Ferdinand Stipberger den Zeiss Cup gewinnen. Für den Sieg in diesem Wettbewerb erhielt der Olympiateilnehmer der Spiele in Sydney 2000 ein Hightech-Teleskop von Carl Zeiss im Wert von fast 2000 Euro. Ein gelungenes Schießsport-Event, dass Massen bewegte und die ganze Aufmerksamkeit auf sich zog. Ob daraus vielleicht eine neue Sportdisziplin mit hohen Fun-Charakter wird, bleibt abzuwarten.
Christian Ores
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