Aufstiegsrunde Landesliga 2003/2004
Aufstiegsrunde Landesliga 2003/2004 am 05.04.2003 in Neiden, Protokoll als *.pdf- Datei (ca. 10,83 kB)
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1. Die Mannschaft der PSSG zu Dresden überzeugte mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und wird in der kommenden Ligasaison sicher ein Wörtchen mitreden. (Foto I. Prell) |
Der Wettkampf zur Aufstiegsrunde in die Landesliga 2003/2004 fand am 05.04.2003 am Schießstand in Neiden statt. Um den Aufstieg bewarben sich je Disziplin 2 Vereinsmannschaften. Da auch jeweils um 2 Plätze in der Landesliga gekämpft wurde, standen die Aufsteiger bereits vor dem Wettkampf fest. So einigten sich alle Beteiligten nur einen Wettkampf zu schießen. Den Leistungen tat das keinen Abbruch, denn alle Sportler gaben ihr Bestes. Am Ende hatte beim Luftgewehrschießen die PSSG zu Dresden mit 1793 Ringen die Delitzscher Mannschaft, die auf 1774 Ringe kam, doch noch klar distanziert. In beiden Mannschaften wurden aber doch recht ansprechende Leistungen erzielt. Juniorin Susann Fechner mit 372 Ringen unterlag knapp ihrem Vereinskamerad Peter Drohmann, der 373 Zähler verbuchen konnte. Bei den Delitzschern kam Susann Robitzsch mit 371 Ringen ebenfalls über die 370ger Marke. Beim Luftpistolenschießen hatte die SG Brandis mit einer ausgeglichenen Mannschaftsleistung die Nase vorn und schoss 1722 Ringe. Für die beste Einzelleistung sorgte allerdings mit 374 Ringen Petra Haas in den Reihen der Chemnitzer, die aber mit der Mannschaft nur auf 1685 Ringe kamen. Nach dem Wettkampf waren sich aber alle darin einig, dass es zur Landesliga schon ganz anders aussehen kann. Zumindest hat man schon Revanche bei den nächsten Wettkämpfen gefordert. Schade nur, dass nicht mehr Mannschaften den Weg zu diesem Wettkampf finden. Die Vergangenheit hat deutlich gezeigt, dass sich Sportler, die an den Ligawettbewerben teilnehmen leistungsmäßig steigern. Durch den Austragungsmodus „Sportler gegen Sportler“, wird die Wettkampfhärte gefördert und die ist nun mal im Sportschießen von entscheidender Bedeutung. Mit den Anwesenden wurde auch die Möglichkeit vom anwesenden Ligaleiter Hans- Jürgen Penquitt und der Landestrainerin Petra Tränkner genutzt, über die Ligawettkämpfe der neuen Saison zu diskutieren. Da der Schießstand in Rothenburg für die neue Saison nicht mehr zur Verfügung steht, sind die Doppelwettkämpfe in Löbau und Leipzig geplant. Für den Wettkampf, wo die Mannschaften nur einmal aufeinandertreffen, eröffnet sich die Möglichkeit, Ausrichtervereine mit 10 Zuganlagen zu finden. Hier hätten auch kleinere Vereine die Chance, Landesligawettbewerbe auszurichten. Gleichzeitig stellt sich künftig auch die Frage, ob man die Landesliga so aufwertet, wie es der Deutsche Schützenbund mit der Bundesliga macht. Die Siegermannschaft der Bundesliga Luftgewehr und Luftpistole ist gleichzeitig Deutscher Mannschaftsmeister. Betrachtet man die Mannschaftswertung in beiden Disziplinen bei der Damen- und Schützenklasse zur Landesmeisterschaft, ist dieser Modus für das kommende Jahr durchaus überlegenswert.
Dr. Petra Tränkner, Landestrainerin


Vertreter der Mannschaften aus Brandis, Dresden und Delitzsch stellten sich am Ende des Wettkampfes der Fotografin. (alle Fotos I. Prell)
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Für Zuschauer war während der Aufstiegsrunde auch gesorgt. Nicht nur das Maskottchen von Susann Fechner, sondern auch eine Gruppe schießfreudiger Geschäftsleute konnten sich davon überzeugen, dass es nicht so leicht ist, immer ins Zentrum zu treffen.
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