Konditionierungs- Lehrgang vom 26. bis 30. Oktober 2008 in Sayda


Kugelstoßen war eine sehr beliebte Disziplin unter den Sportlern.
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Die Teilnehmer des 2008er „Kondilagers“.
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Wie auf Bestellung hatte es am letzten Tag begonnen zu Schneien.
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Die Darbietung der Kreativaufgaben. |
Wenig Sonne, viel Regen und der erste Schnee
Es ist mittlerweile zu einer festen Tradition im Nachwuchsbereich aller Schießsportdisziplinen geworden, das Konditionslager in Sayda. Zur diesjährigen Zusammenkunft in der zweiten Herbstferienwoche (26.-30.10.2008), versammelten sich zahlreiche Trainer und Sportler des Sächsischen Schützenbundes im Erzgebirge. Schon vorab war allen bewusst, dass auch in diesem Jahr von uns Nachwuchsschützen weit mehr als nur schlichte Kondition abverlangt werden würde. Das Erlangen des Deutschen Sportabzeichens sollte uns zu sportlichen Höchstleistungen anspornen. Viele wussten gar nicht, welche ungeahnten Kräfte in ihnen schlummerten. Diese hatten nur darauf gewartet, in Sayda auf die Probe gestellt zu werden. Und da man sich größtenteils selber auf die Schulter klopfen konnte, machte einem das regnerische Wetter keinen allzu großen Strich durch die Rechnung. Mit Hilfe einer selbst erstellten Computerpräsentation hatten wir auch die Möglichkeit, nochmals wesentliche Aspekte des Schießtrainings nachzuvollziehen. Das „Nonsenssportfest“ zeigte wieder einmal, was die sportlichen Einzelkämpfer als Team erreichen können. Es war der spannendste Komplexwettkampf dieser Woche. Aber auch Kreativität zu beweisen, stand im Mortelgrund auf der Tagesordnung. Von kleinen Denkspielen, in welchen sich manche bereits als Superstar oder Nationalkader sehen konnten, bis hin zum Besuch des Sport- und Freizeitbades in Marienberg war für jeden von uns etwas dabei. Wir hatten jede Menge Spaß und ließen keine Langeweile aufkommen. Die schöne Zeit wurde am letzten Tag durch den Besuch des Kurortes Seiffen abgerundet. Neben dem Spielzeugmuseum und den schon weihnachtlich dekorierten Schaufenstern, konnte man sich auch an der weißen Flockenpracht erfreuen. Es hatte pünktlich, wie auf Bestellung, begonnen zu schneien. Leider hatte sich die „Bimmelbahn“ nicht auf den Wintereinbruch vorbereitet und konnte deshalb die sächsischen Schützen nicht zur Jugendherberge zurückbringen. Doch eine „Notlösung“ war schnell gefunden. Der Abend wurde durch die Darbietung der Kreativaufgaben gekrönt. Neben selbstgestalteten Volleyballfeldern, Biathlonständen und Plakaten wurde der Ablauf des Kondilagers sogar in einem Gedicht zusammengefasst. Aufgrund der Kürze der Zeit, konnte natürlich nicht lange an der Reimform gefeilt werden, doch auch so fanden es alle lustig.
Zum Kondilehrgang dieses Jahr ging’s ins Gebirge nach Sayda. Kleine, als auch große Schützen Bogen- Flinten- Schweineschützen, auch das ganze Trainervolk kam am Sonntag angerollt.
Montagmorgen früh halb Acht wurden wir schon wachgemacht. Um nach dem Frühstück im tollsten Regen im Dreikampf unser Bestes zu geben Nach 100m höchster Leistung, Kugelstoßen, Schlagballweitwurf kam auch noch der Weitsprung dran – danach das Essen – Gott sei Dank
Tischtennis und Federball am Nachmittag auf jeden Fall! Doch auch die Großen konnten zeigen, was an Kraft war aufzuweisen. Bei Christian unserm Muskelmann wurde gezeigt, was Muskel kann. Auch gleich am Dienstag folgten Spiele, Frau Penquitt und auch andre viele Trainer sagten dann am Morgen, die Henne hat für’s Kind zu sorgen, was das bedeutet bleibt unter uns, der Wolf hat nicht mehr unsre Gunst. Der Nachmittag ihr werdet’s kenn’ lief nicht nach Plan, so hieß es denn: ab zur Kugel und dem Kegel und noch einer Menge Spaß. Worauf der Laune Pegel anstieg und man das Wetter schnell vergaß
Ja, Mittwoch haben wir es heute – Und lang nach noch dem Schwimmen sitzt die Meute versammelt um uns fünf herum und wundert sich, was ist das nun? Das ist ein Feld – das sieht man doch Zwei Säulen rechts und links im Loch. Dazwischen hängt straff aufgespannt, ein Netz aus Nadeln über’ m Sand. Ein Volleyballfeld, leicht Unterwasser, so schön als wär´s von Hundertwasser zeigt, dass man auch Spaß haben kann, wenn alle ziehn an einem Strang. Die kleinen Leute auf Papier, künstlerisch gestaltet stehn sie hier, Moni, Lissi, Marco, Erik, Oli, Chris und weils das nicht gewesen ist bleibt auch der Christian mit am Ball und spielt mit uns fünf Volleyball.
Neben all diesen sportlichen und kulturellen Ereignissen war doch die Stärkung des Zusammengehörigkeitsgefühls, der Geselligkeit und einer aktiven Freizeitgestaltung der eigentliche „Gewinn“ dieser Tage. Viele vergessen nämlich, dass es neben den meist unterschiedlichen Startzeiten bei Landesmeisterschaften und Pokalwettkämpfen oftmals als Einzelkämpfer, auch noch die Zeit der Gemeinschaft der Schützen untereinander gibt. Diese sollte auch in Zukunft nicht zu kurz kommen. Also dann: Nach dem Kondilager ist vor dem Kondilager!
Christoph Ritter


An der Station Kraft kamen nicht nur die Sportler ins Schwitzen.
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Teamarbeit war die beste Vorraussetzung um bei den sportlichen Aufgaben zu bestehen.
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Die Lichtpunkt-Schießanlage wurde zum Lehrgang vom Trainer Hans Moldenhauer betreut.
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