·  Schützenjugend
·  Kaderberufungen
·  Konditionierungs- Lehrgänge
·  Landesjugendspiele
·  Landes- und Bundesjugendtage
·  Jugendverbandsrunde
·  Jugendpokal
·  Schüler-Cup LS
·  RWS-Shooty- Cup
·  Jugendcamp
·  Das "Grüne Band"

Bogenschießen
Foto: Bogenschießen

Konditionierungs- Lehrgang vom 16. bis 21. Oktober 2005 in Altenberg

Sportler und Betreuer des „Kondi- Lehrganges“ 2005.

Sportler und Betreuer des „Kondi- Lehrganges“ 2005.


Bei der Station „Gymnastik“ liefen so einige Schweißperlen.


Die Station „Kraft“ durfte auch in diesem Jahr nicht fehlen.


Beim Orientierungslauf im Wald durfte das „IROSA“ Schießen nicht fehlen.
Auf der Sommerrodelbahn verwechselte manch einer Bremse und Gas.

Auf der Sommerrodelbahn verwechselte manch einer Bremse und Gas.

Konditionslehrgang in Altenberg und seine Tücken

Vom 16.- 21. Oktober 2005 verweilten die Kader des SSB im Osterzgebirge in Altenberg zum jährlichen Konditionierungslager.
Als am Sonntag alle Teilnehmer mehr oder weniger direkt eintrafen, gab es eine Stärkung durch ein deftiges Abendessen. Danach ging es an die Besichtigung und den Einzug in die Zimmer. Hierbei ging schon ein leichtes Raunen durch die Flure, denn viel erwarten durfte man nicht (Anmerkung der Redaktion: die Unterkunft soll Ende Oktober 05 abgerissen werden), aber der Aufenthalt in den Zimmern galt sowieso nur mehr oder weniger den Nächten. So war es dann auch schon fast 22.00 Uhr und die „Nachtwache“ trat ihren Dienst an.
Der nächste Morgen ließ sich nicht umgehen und so hallte 07.30 Uhr ein: „Guten Morgen. Aufstehen!“ durch Gang und Zimmer. Alle Sportler schlüpften halb verschlafen in ihre Trainingsanzüge und begaben 08.15 Uhr zum Frühstück. Gegen 9.00Uhr zogen wir zum wohl bekannten Stationsbetrieb los. Die Stationen für Montag und Dienstag bestanden dieses Jahr, wie die Jahre zuvor auch aus der „heiß geliebten“ Gymnastik, wo das ein oder andere Stretchband nicht so wollte wie der Sportler es wollte; Kraft, hierbei zeigten sich alle nicht vorhandenen Muskeln; das Schießen mit dem IROSA– Gewehr, Koordination, Tischtennis. Jedoch waren auch noch einige neue Stationen hinzugekommen, nämlich Badminton und Volleyball. In dieser Woche sollte allerdings mehr der Spaß und nicht der Stationsbetrieb im Vordergrund stehen und so kam es, dass nach dem Mittagessen alles im Zeichen von Freizeit stand. Der Montagnachmittag gestaltete sich mit einer Wanderung zur Sommerrodelbahn, wo einige der Sportler trotz eisigen Temperaturen einfach nicht oft genug runter fahren konnten, obwohl manch einer Bremse und Gas verwechselte. Im Anschluss daran ging es zum Aufwärmen und zur Erholung in das Bad „Raupennest“. Gut erholt und recht hungrig machten wir uns auf den Rückweg in die „Waldschule“. 18.00 Uhr gab es dann endlich etwas zu essen und frisch gestärkt klang der Tag ab 20.00 Uhr in der angrenzenden Turnhalle bei Basket-, Fuß- und Volleyball aus.
Am nächsten Morgen verspürten alle Sportler einen leichten Ansatz von Muskelkater, selbst bei einigen Trainern sah man angespannte und geschaffte Gesichter. Dennoch kämpften wir Sportler uns durch den Stationsbetrieb und freuten uns schon insgeheim auf den Nachmittag. Nach dem Mittagessen machten wir uns in das Bergwerk von Altenberg auf und genossen dort eine recht interessante Besichtigung des Stollens und des Museums. Jedoch ließ sich die 2. Gruppe sehr viel Zeit und einige der Ersteren konnten noch den letzten Sonnenstrahl genießen. Als die schon „verschollene geglaubte“ Gruppe wieder auftauchte ging es weiter zur Wanderung auf den Geisingberg. Oben angekommen bot sich uns ein willkommenes Wirtshaus zur kurzen Pause. Ehe es wieder bergab ging, stiegen wir aber noch den Aussichtsturm (88 mühsame Stufen) hinauf und verschafften uns eine tolle Aussicht über Altenberg. Der Abend  war zur individuellen Freizeitgestaltung, bis 22.00 Uhr natürlich, gedacht. Und so kam es, dass der TV- und Tischtennis- Raum überfüllt waren.
Am Mittwoch standen dann ganz andere Stationen auf dem Plan, wie zum Beispiel: Volleyball, hier hatte die letzte Gruppe Glück und wurde wegen der Kälte und dem heftigen Wind verschont. Tischtennis war ebenfalls eine Station, die anstatt des Fußballs aufgenommen wurde. Highlight war aber die Bobanschubbahn am Olympiastützpunkt Altenberg. Diese beeindruckte sehr, da zwei scharfe Kurven eine kurze aber rasante Fahrt versprach. Diejenigen die dieses Unterfangen wagten hatten jede Menge Spaß, vereinzelte Sportler entpuppten sich als wahre Rodelathleten.
Für den Nachmittag war ein Besuch der Sommerbiathlon- Arena Altenberg geplant und so sprangen alle Teilnehmer voller Elan nach einer kurzen Einweisung in ihre „Transportmittel“
und machten sich auf zur Arena. Dort angekommen durfte sich ein jeder Teilnehmer erst einmal mit dem „Zielen, Schießen und Treffen“ mit dem KK- Gewehr auf 50 Meter oder dem LG- Gewehr auf 10 Meter beschäftigen. Danach bekamen alle Sportler eine Startnummer und im 30 Sekunden Abstand ging einer nach dem anderen an den Start. Hierbei ließen fast alle jegliche verborgene Kraftreserven raus und auch wenn man sich auf der 400 Meter langen Strecke verlaufen hatte wurde hier nicht aufgegeben. Vielen Dank noch einmal an die Sommerbiathlon Referentin Annekathrin Bedewitz und Frank Anschütz, die mit mühevoller Arbeit uns ein so tollen Wettkampf ermöglichten. Total erschöpft und mit zahlreichen Schweißperlen auf der Stirn, ging es 17.15 Uhr wieder zurück ins Quartier.
Am Donnerstagmorgen sah man einigen Sportlern schon an, dass diese Woche nicht ganz spurlos an einem vorbei zog, denn bei so manchem machten sich Augenringe im Gesicht breit. Trotz allem ging es nach dem Frühstück nochmals in die nahegelegene Turnhalle, da uns der Bogensport näher gebracht werden sollte. Frank Eichhorn erklärte uns so einige Details über das Bogenschießen und anschließend versuchten sich jeder auch in der Praxis, wo doch so mancher Pfeil daneben ging.
Doch das war nicht alles an diesem Tag, denn der Hauptteil- der Orientierungslauf, folgte nach dem Mittagessen. Hierbei irrte im Abstand von zehn Minuten jede Gruppe durch den Wald zu den Stationen, wie IROSA, Ringwurf, Baumstammweitwurf, Zahlensuchtest, Säckchen fühlen, Quiz und Bogenschießen. Jedoch durfte eine kreative Aufgabe nicht fehlen und so sollte jede Gruppe etwas aus dem Wald mitbringen und dazu eine kurze Geschichte erzählen. Hierbei entstanden Holzmichel, Bögen der Steinzeit genauso wie Bobbahnen. Auch wenn sich dabei so manche Gruppe etwas verirrte fanden sich letztendlich alle wieder ein. Und so machten wir uns gegen 15.00 Uhr auf den Weg zur Bobbahn, wo die Deutsche Nationalmannschaft gerade trainierte. Die Begegnung mit dem „Wokweltmeister“ Georg Hackel war aber sehr kurz, denn als so einige von uns Sportlern ein Foto machen wollten, machte er sich schnell aus dem „Staub“. Trotz dessen war der Nachmittag sehr interessant für uns. Bevor wir unseren Abschlussabend bei Knüppelkuchen, Wiener und Apfelsaft am Lagerfeuer zelebrierten, wurde noch der „Wettkampf“ des Sommerbiathlons und der Orientierungslaufes ausgewertet. Einige Teilnehmer waren überrascht bei diesem Wettkampf gesiegt zu haben und bekamen, da ja Weihnachten vor der Tür steht, als Preis einen Schoko- Weihnachtsmann. Auch die Gewinner des Orientierungslaufes gingen nicht ohne etwas aus und bekamen ebenfalls etwas in dieser Richtung. Aber ganz besonders wurde unser jüngster Teilnehmer Falk Tränkner geehrt, denn er bekam für seine gute Mitarbeit eine Medaille. Die Nachtruhe wurde an diesem Abend, da es der Abschlussabend war, auf 23.00 Uhr verlegt.
Der nächste Morgen stand im Zeichen des Abschieds von der trotz Muskelkater gelungenen Woche. Nach dem Frühstück wurden die Sachen gepackt und die Zimmer gesäubert, ehe es dann schon Mittag war und nach dem Essen alle wieder die Heimreise antraten.
Im großen und ganzen kann man sagen, dass die Woche uns einen großen Spaß bereitet hat und diese Art der Gestaltung des Kondilagers, von der Unterkunft abgesehen, gelungen war.

Diana Kammer, Jugendsprecherin






Beim Sommerbiathlon bekam jeder Sportler eine Startnummer und im 30 Sekunden Abstand ging einer nach dem anderen an den Start.


Die Mitmach- Aktion beim Bogenschießen kam bei allen sehr gut an, auch wenn in der Praxis manch Pfeil daneben ging.


An der Bobbahn trainierte die Deutsche Nationalmannschaft. Die Begegnung mit dem „Wokweltmeister“ Georg Hackel war ein besonderes Highlight.




enviaM
envia TEL