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Sportlicher Erfolg
Foto: Sportlicher Erfolg

Jugendpokal des SSB 2005

Jugendpokal 2005 vom 05. März 2005 in Leipzig

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Gelungener Start der Nachwuchssportler beim Jugendpokal des SSB mit Druckluftwaffen

Am Samstag, den 05. März, also noch vor der Landesmeisterschaft Druckluftwaffen, fand am Leipziger Schützenhof traditionell der Jugendpokalwettkampf mit Druckluftwaffen des Sächsischen Schützenbundes statt. Wiederum für die Nachwuchssportler eine gute Gelegenheit den derzeitigen Leistungsstand zu testen, denn bis zur Landesmeisterschaft Mitte März war es ja nicht mehr weit. Außerdem dient der Jugendpokal auch dazu, die Starterfelder für die begehrte RWS- Jugendverbandsrunde zu formieren und ist insbesondere für die Schüler eine erste Möglichkeit, die Normen als E- Landeskader des Sächsischen Schützenbundes erstmals in diesem Wettkampfjahr zu erfüllen.
Der Ausrichter hatte in diesem Jahr den Start der Luftgewehr- und Luftpistolenschützen an einem Tag geplant, was von allen Anwesenden der Vereine begrüßt wurde. Damit mussten die Vereine nicht zwei Tage hintereinander anreisen und bei dem auch erstmalig zum Jugendpokal vorhandenen Schnee, kam diese Regelung allen entgegen. Das spiegelte sich dann auch positiv bei den Teilnehmerzahlen wider. Beim Luftgewehrschießen waren insgesamt 55 Starts von 8 Vereinen zu verzeichnen, also ein Teilnehmerfeld wie im vergangenen Jahr. Beim Luftpistolenschießen wurden die Teilnehmerfelder ebenfalls gehalten mit 63 Starts und 12 Vereinen. Neben gestandenen Vereinen waren erstmals auch  Sportler des Vereins SV Hoyerswerda in der Disziplin Luftgewehr und in der Disziplin Luftpistole der SV Leipzig Thekla vertreten. Sportlerinnen der SG Böhlen/ Rötha waren in beiden Wettbewerben vertreten.
Sehr positiv war in diesem Jahr die rasante Entwicklung der Teilnehmer im Schülerbereich Luftgewehr und auch Luftpistole von insgesamt 22 im Jahr 2004 zu 44 in diesem Jahr zu verzeichnen.
Beim Luftgewehrschießen der Schülerklasse siegte Patrick Lindner von der SGi Deutschenbora souverän mit 185 Ringen. Die Dominanz des Deutschenboraer Nachwuchses durchbrachen in diesem Jahr die Schüler vom SV Hoyerswerda und belegten die Plätze 2 bis 5. Dabei erreichte Philipp Noack mit 158 Ringen auch das erste Mal die E- Kadernorm und hat sich gleichzeitig für die Jugendverbandsrunde angeboten. Aber auch seine Vereinssportler werden eine Berufung in das Team der JVR erhalten. Bei den Schülerinnen konnte Janett Reuter mit 176 Ringen wieder überzeugen und auch Lisa Hammer (144 Ringe) wird mit ihrem Resultat zur Jugendverbandsrunde eingeladen. Die Sportler aus Deutschenbora und Hoyerswerda haben auch gleichzeitig ihre Teilnahme am Shooty- Cup 2005 des Sächsischen Schützenbundes zugesagt, wobei das Team von Deutschenbora nach dem ersten Wettkampf in Führung liegt. Im Jugendbereich war in diesem Jahr wiederum ein „Kopf an Kopf Rennen“ zu erwarten, denn der PSV Leipzig und Deutschenbora haben in dieser Altersklasse gute Nachwuchsarbeit geleistet. Bei der männlichen Jugend siegte Sven Grunwald mit 374 Ringen knapp vor Christoph Ritter, der auf 370 Ringe kam. Für beide Sportler angesichts ihrer Leistungsfähigkeit nur mäßige Ringleistungen, die im auf und ab der Zehnerserien ihren Niederschlag fanden. Die beiden Sportler aus Deutschenbora, Matthias Staub und Marc Bartsch folgten mit 365 und 363 Ringen. Bei der weiblichen Jugend zeigte Melanie Leß den männlichen Sportlern wie es gemacht wird und kam auf 381 Ringe. Damit distanzierte sie ihre Konkurrentinnen aus Burgstädt und Deutschenbora. Für das beste Resultat sorgte dagegen der B- Junior Johannes Reschke von der SGi Deutschenbora mit 387 Ringen und sehr ausgeglichenen Serien. Da konnte nur der PSV Schütze Renè Haenel mit 382 Ringen mithalten. Bei den Juniorinnen waren nur 2 Sportlerinnen des SV Böhlen- Rötha am Start, wobei die Siegerin Julia Wittmann 353 Ringe erzielen konnte. Generell muss man im Luftgewehrschießen feststellen, dass 9 weibliche Starter vom Schüler- bis Junioren B nicht gerade sehr viel sind und dem 32 männliche Starter gegenüberstehen. Im Luftgewehr Dreistellungskampf starteten die weiblichen und männlichen Sportler gemeinsam in einer Wertung. In der Schülerwertung siegte Janett Reuter vor ihrem Vereinskameraden Patrick Lindner knapp mit 278 Ringen zu 276 Ringen. Auch in der Jugendwertung hatte die weibliche Starterin Melanie Leß das Gefecht gegen die männlichen Bewerber mit 578 Ringen zu 571 Ringen vor Christoph Ritter gewonnen.
Den Sieg in der Vereinswertung um den Jugendpokal  konnte erwartungsgemäß der SGi Deutschenbora mit 67 Punkten keine Mannschaft streitig machen. Der PSV Leipzig landete dieses Mal auf Platz 2 mit 32 Punkten und Platz 3 teilten sich die beiden Neueinsteiger Böhlen und Hoyerswerda mit je 12 Punkten.
Beim Luftpistolenschießen waren im Schülerbereich insgesamt 19 Schüler am Start. Das war sehr erfreulich, zumal auch die Ergebnisse recht ansprechend waren. Im letzten Jahr hatten wir im Schülerbereich nur 7 Starter. Dabei konnte auch die Siegleistung des vergangenen Jahres mit 146 Ringen in beiden Klassen bei den Schülern 8x übertroffen werden und bei den Schülerinnen lagen 3 von 4 Starterinnen über der Siegleistung des vergangenen Jahres. Also hier eine sehr positive Bilanz sowohl quantitativ als auch qualitativ!
Bei den Schülern siegte mit sehr guten 173 Ringen der Oschatzer Johannes Thamsen, gefolgt von Axel Heinrich aus Löbau, der 164 Ringe schoss und dem Dresdner Dennis Barth, der 160 Ringe auf seinem Konto hatte. Bei den Schülerinnen standen für Platz 1 und 2 am Ende 169 Ringe zu Buche. Aber mit der letzen besseren Serie (1 Ring) konnte Jacqueline Görner vom SV Leipzig Thekla die Kamenzerin Carola Seibt auf Platz 2 verweisen. Marie Christine Steffen von der PSSG zu Dresden kam mit 154 Ringen auf Platz 3.
Rekordbeteiligung auch am Shooty- Cup 2005 des Sächsischen Schützenbundes. Mit zwei Mannschaften gehen die Löbauer in die Wertung ein und als Konkurrenten kommen noch die Mannschaften aus Dresden, Kamenz und Oschatz dazu. Da in diesem Jahr der Deutsche Schützenbund erstmalig auch in dieser Disziplin einen Endausscheid zur DM durchführt, ist die Teilnahme von 5 Mannschaften in der SSB- Wertung besonders erfreulich. Ähnlich wie in der Luftgewehrkonkurrenz Jugend war auch im Luftpistolenschießen ein spannender Kampf zu erwarten. Daniel Clauß vom 1. Zwickauer SV, in diesem Jahr in den D/C- Kader des DSB berufen, konnte mit 374 Ringen siegen. Wenn man sieht, dass er den Wettkampf mit einer 88ger Serie begonnen hat, werden die Reserven bis 380 Ringe augenscheinlich. Mit 368 Ringen konnte der Löbauer Martin Schubert noch an die Leistung von Daniel anknüpfen. Auch bei Wilma Dreier, ebenfalls in diesem Jahr D/C- Bundeskader, werden bei einer 85ger Serie die Reserven deutlich, die zum durchbrechen der Schallmauer 370 durchaus vorhanden sind. Wilma kam , trotz dieser Serie, auf 366 Ringe. Bei der Knauthainerin Maria Piescioch ist wohl zur Zeit der „Wurm“ drin, denn 338 Ringe sind unter ihrem Leistungsniveau. Da gilt es noch bis zur Landesmeisterschaft einige Ringe draufzupacken.
Bei den B- Junioren fehlten die beiden Löbauer C- Bundeskader Christian Reitz und Philipp Wagenitz, denn sie befanden sich zu DSB- Maßnahmen. So konnte der Löbauer Alexander Eichler knapp den Sieg vor Teamkollegen Maik Linke mit 345 zu 343 Ringen sichern. Sven Schürer vom 1. Zwickauer SV kam mit 341 Ringen auf Platz 3. Hier muss man kritisch einschätzen, dass das Leistungsniveau keinesfalls zufrieden stellt.
Ob bis zur Landesmeisterschaft noch 20 Ringe draufgepackt werden können, ist zu bezweifeln. Aber nur so ist eine Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft zu schaffen. Bei den weiblichen Juniorinnen siegte Sophie Ziegler von der SG Markkleeberg 2000 mit 347 Ringen vor Nicole Schröder aus Böhlen, die noch auf 341 Ringe kam. Hier müssen zur Landesmeisterschaft auch 350 Ringe erzielt werden, um die Chance DM- Start anzustreben. 
Mit der mehrschüssigen Luftpistole gewann im Schülerbereich der Löbauer Axel Heinrich, der auf 24 Treffer kam, vor Oleg Vorontsov mit 21 Treffern, ebenfalls aus Löbau.  Bei den Jugendlichen konnte man einen harten Kampf  erwarten, der dann auch nicht ausblieb. Daniel Clauß schoss 39 Treffer und wie im letzten Jahr folgte ihm Wilma Dreier mit 38 Treffern in einem Wettbewerb, wo es galt 40 Treffer zu landen. Dritter wurde Boris Freyler bei der Jugend und Sven Schürer aus Zwickau siegte konkurrenzlos bei den Junioren B.
Den Vereinspokal holte erwartungsgemäß die PSG zu Löbau doch recht souverän mit 54 olympischen Punkten vor der PSSG zu Dresden (26 Punkte) und dem 1. Zwickauer SV, der auf 25 Punkte kam. Diese Reihenfolge gab es bereits im vergangenen Jahr, allerdings war dort der Abstand der Löbauer zu Dresden nur 7 Punkte.
Der Jugendpokal in der Disziplin Laufende Scheibe wurde auch in diesem Jahr in Neiden ausgetragen. Auch hier war die Schülerklasse mit 6 Sportlern die stärkste Klasse. Es siegte der Neidener Marco Kroß mit sehr guten 334 Ringen vor Paul Pigorsch, der auf 325 Ringe kam. Spannend war dann das Gefecht um Platz 3, denn gleich 3 Sportler hatten 307 Ringe und die endgültige Reihenfolge musste durch ein Stechen entschieden werden. Im Jugendbereich siegte Max Alvermann mit 355 Ringen knapp vor Benjamin Witteborn, der auf 354 Ringe kam. Leider war Tina Böhm auf Grund einer Erkrankung nicht am Start, denn die Drei sind ein starkes Team auch im Hinblick auf die Deutschen Meisterschaften. Bei den weiblichen Junioren konnte Diana Kammer mit 335 Ringen ihre einzige Konkurrentin und Starterin vom SV Connewitz Sandra Penzel distanzieren. Bei den Junioren B fehlte unser EM- Starter Stefan Nitzsche, der sich bei seiner 1. Europameisterschaftsteilnahme doch beachtlich schlug und mit der Mannschaft zweimal auf dem 7. Platz landete. Ein besonderer Glückwunsch an dieser Stelle an unsere 2. EM- Starterin Anja Schumann vom SSC Neiden in der Juniorenklasse weiblich. Zur Freude aller Teilnehmer des Jugendpokals konnte Anja auf das bereits errungene Mannschaftssilber  im MIX- Wettbewerb noch einen draufsetzen mit dem Titelgewinn mit der Mannschaft 10 m Laufende Scheibe. Außerdem konnte Anja in beiden Wettbewerben einen 7. Platz in der Einzelwertung erzielen.
Ansonsten war der Jugendpokal auch in diesem Jahr ein guter und fairer Wettkampf zum Beginn des Jahres, bei dem nicht nur Pokale vergeben wurden, sondern sich die jeweils 3 besten Sportler auch über kleine Preise freuen konnten. Der  Zeitplan wurde eingehalten und die Siegerehrungen fanden pünktlich statt. Kritisch ist aber zu bemerken, dass es immer noch Vereine gibt, die nicht an der Siegerehrung teilnehmen. So bleibt den Sportlern nur noch eine Urkunde, denn die Preise erhalten nur Sportler, die auch an der Siegerehrung teilnehmen.

Dr. Petra Tränkner, Landestrainerin














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